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Ihr

Thomas Müller

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Nach der Baisse
ist vor der Hausse.
Thomas Müller

TM-Standpunkt

Thomas Müller
Thomas Müller

Inflationsgeld gehört in Sachwerte

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

während die Stimmung der Marktteilnehmer (wie das Fähnchen im Wind) mit den Tagesveränderungen der Kurse zwischen Euphorie und Angst pendelt, befinden sich viele Börsen in einer technisch spannenden Ausgangslage. Denn:

Vorreiter sind wie so häufig die amerikanischen Indizes, die seit Wochen schon wieder mit ihren 200-Tage-Linien kämpfen. In allen anderen großen Aktienbarometern zeigen die Primärtrends zwar noch nach unten, doch die Märkte haben mittlerweile einen beruhigenden Abstand zu den im September/Oktober markierten Tiefstständen herausgebildet. Dabei gehen die hohen Tagesschwankungen an auffallend vielen Märkten mit runden Index-Marken einher. Konkret:

Der Dax z.B. oszilliert um die 6000er-Marke, die zwischen 12. Oktober und 11. November gleich in 13 Sitzungen intraday gekreuzt wurde. Im MDax liegt die Hürde bei 9000, im ATX sind es 2000, beim Hang Seng 20.000 und im Dow Jones geht es um 12.000 Punkte. Damit befinden sich die Börsen an wichtigen psychologischen Widerstandsmarken, deren Eroberung sofort die typischen Jahresend-Rallyes sichtbar werden lassen dürfte. Vonseiten der Börsentechnik kann zwar noch keine komplette Entwarnung gegeben werden, doch das Überraschungspotenzial liegt für die nächsten Monate klar auf der Oberseite. Zumal:

Aus fundamentaler Sicht sind die Aktienmärkte heute niedrig bewertet, wobei sich im Vergleich mit den Rentenmärkten sogar eine extreme Unterbewertung ergibt. So rentieren zehnjährige Bundesanleihen aufgrund der Flucht aus Mittelmeerstaatsanleihen derzeit mit nur noch 1,8% (bei 3% „offizieller“ Inflation im Euroraum!), was im Umkehrwert ein Anleihen-KGV von 55 bedeutet. Das KGV im Dax liegt dagegen bei 8,8, und solch immens auseinanderklaffende Bewertungen hat es noch niemals vorher gegeben. Während selbst viele der solidesten Unternehmen momentan mit Dividendenrenditen von 3% bis 5% glänzen, akzeptieren Anleihenkäufer also kräftig negative Realrenditen, die gleichzeitig auch den so schnell nicht endenden Treibstoff für alle möglichen Sachwertanlagen darstellen: Immobilien, Oldtimer und Kunstobjekte boomen, die Edelmetalle sowieso. Es ist damit nur eine Frage der Zeit, bis auch die Aktienmärkte wieder auf breiter Front anspringen. Bedenken wir:

Aktien-Investments sind für viele potenzielle Anleger derzeit kein Thema, was nach dem dritten Ausverkauf innerhalb von elf Jahren auch nicht weiter verwundert. Doch der Absturz ist bereits Geschichte, und genauso wie den Tiefstkursen von 2002/2003 sowie 2009 eine neue Hausse folgte, werden wir auch in den kommenden Jahren wieder weitaus höhere Kurse sehen. Unsere Strategie:

Als Trendfolger können und wollen wir nichts erzwingen, sondern steuern unsere Liquidität diszipliniert über den Champions-Oszillator. Damit verstärken wir unsere Investments, sobald die neuen Aufwärtstrends an Kraft gewinnen. Denn das staatliche Inflationsgeld gehört allein in Gold, Silber und Top-Aktien.

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller


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