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Ihr

Thomas Müller

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Nach der Baisse
ist vor der Hausse.
Thomas Müller

TM-Standpunkt

Thomas Müller
Thomas Müller

Bei unseren Champions wird bald die Schnäppchenjagd eröffnet...

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

als Trendfolger halten wir jetzt einfach Abstand und lassen die Kurse auspendeln. Nach unten dürfte zwar eigentlich nicht mehr all zu viel möglich sein, aber die Märkte sind noch immer höchst verunsichert, was sich erst im Zeitablauf ändern wird. Immerhin:

Das August-Minus von 19,2% bedeutet für den Dax nicht nur die bislang schlechteste August-Performance (bisher –17,7% im Jahr 1998), sondern das dritthöchste Monatsminus der bis 1959 zurückreichenden Kurs-Historie! Heftiger war es nur im Oktober 1987 (–21,5%) und im September 2002 (–25,4%) zur Sache gegangen, wobei das Minus bei 5474 am 22. August sogar 23,5% betragen hatte. Die Geschwindigkeit der Abwärtsspirale ist also atemberaubend, was sich auch darin zeigt, dass der Dax seit dem Rutsch unter seine 200-Tage-Linie am 1. August 20% verloren hat. Da ging es selbst im Euro-Stoxx gemächlicher zu, der seit der Trendwende zwar um 22% zurücksetzte, aber das Verkaufssignal hier bereits am 5. Juli generiert wurde. Doch:

In den USA – dem „Mutterland“ der exzessiven Staatsverschuldung – waren die Kurs-Rückgänge eigentlich ein Klacks. So fehlen dem Dow Jones heute lediglich 6% bis zur Rückeroberung der 200-Tage-Linie, und im Nasdaq sind es 5%. Damit trennen die Wall Street gerade einmal 14% bzw. 12% von den Jahreshochs, den Dax aber 36% und den Euro Stoxx 38%. Unserem boerse.de-Champions-Index (BCI) fehlen 6% zum GD 200 und 14% bis zu den Jahres-Tops. Das zeigt wieder einmal:

Die US-Börsen zeichnen sich in der Regel durch eine höhere Stabilität in der Baisse aus, rangieren dafür aber auch in der Hausse zumeist nur im Mittelfeld. Der Dax vollzieht die weltweiten Börsentrends zumeist mit einer recht hohen Volatilität, während unsere Champions eigentlich in allen Phasen die Performance-Ranglisten anführen. So errechnet sich für den Dax nun im Fünf-Jahres-Vergleich ein Minus von 5,8%, für den Dow Jones –2,0%, aber im BCI ein Plus von 13,9%. Und seit August 2001 kommen Dax-Anleger auf eine Rendite von gerade mal 7% (wohlgemerkt inclusive Dividenden), während der Dow 13% gewonnen hat, der BCI aber 43%. Es kommt – neben einem ordentlichen, physischen Anteil an Edelmetallen – also auf zwei Dinge an:

A und O eines jeden Aktienportfolios ist die internationale Diversifizierung in den erfolgreichsten und sichersten Unternehmen der Welt. So verteilen sich unsere 100 Champions auf neun Branchen und stammen aus 18 Ländern; davon haben 55 Firmen ihren Hauptsitz in Nordamerika, 41 in Europa, drei in Asien und eine in Australien. Doch:

Auch die besten Aktien der Welt dürfen nicht zu jedem Zeitpunkt im Depot gehalten werden, weshalb wir für eine konsequente Trendfolge plädieren. Denn es ist ganz einfach nicht seriös prognostizierbar wie lange eine Baisse andauern bzw. auf welchem Kursniveau der nächste Aufschwung starten wird. Und es gibt auch keinen Grund, den Kursgewinnen beim Dahinschmelzen zuzusehen. Deshalb lassen wir uns die jeweils passende Investitionsquote (bzw. den Cash-Anteil) vom Champions-Oszillator vorgeben und entscheiden über die Reihenfolge der Glattstellungen/Einkäufe wiederum auf Basis der 200-Tage-Linien. So sind wir langfristig in den absoluten Top-Unternehmen immer auf der richtigen Seite investiert. Dementsprechend wird die Schnäppchenjagd bald eröffnet...

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller


P.S.: Dies ist das Editorial aus dem boerse.de-Aktienbrief, den Sie hier kostenlos testen können.

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